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Sturm Graz schießt Altach in die Quali-Gruppe

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Der SK Sturm Graz hat den SCR Altach zum Abschluss des Grunddurchgangs in der heimischen Fußball-Bundesliga mit 2:0 besiegt. Damit haben die Vorarlberger den Einzug in die Meistergruppe verpasst. Dabei mussten die Altacher in der Schlussphase nach einem Ausschluss auch noch in Unterzahl bestehen. Für Sturm waren es hingegen wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft. 


Titelverteidiger Sturm Graz geht nach einem souveränen Sieg gegen den SCR Altach als Spitzenreiter in die Meistergruppe der Fußball-Bundesliga. Die Steirer von Trainer Fabio Ingolitsch setzten sich am Sonntag in der 22. Runde mit 2:0 (0:0) gegen die Vorarlberger durch und übernahmen vor der Punkteteilung die Tabellenführung von Salzburg. Für den Cup-Finalisten aus Altach endete hingegen der jüngste Erfolgslauf, auch der Sprung in die Top sechs blieb dem SCRA verwehrt.

Vor 15.007 Zuschauern brachte Jacob Peter Hödl (58.) die Steirer mit einem platzierten Schuss auf die Siegerstraße. In der Schlussphase sorgte „Joker“ Belmin Beganovic (84.) mit einem sehenswerten Distanzschuss in Überzahl für die Entscheidung. Zuvor hatte SCRA-Verteidiger Benedikt Zech die Gelb-Rote Karte (77.) gesehen. Für die Altacher, die als Tabellenachter in die Qualifikationsgruppe gehen, war es unter Trainer Ognjen Zaric die erste Niederlage im siebenten Pflichtspiel.

Zaric, der zu Jahresbeginn dem aktuellen Sturm-Coach Ingolitsch nachgefolgt war, vertraute in Graz der gleichen Startformation, der am Mittwoch der historische Einzug ins Cup-Finale gegen Salzburg (1:0) gelungen war. Ingolitsch musste auf den gesperrten Mittelfeldchef Jon Gorenc Stankovic verzichten, der 17-jährige Luca Weinhandl feierte deshalb sein Startelf-Debüt in der Bundesliga. Der Sturm-Trainer nahm insgesamt fünf Änderungen zum 2:2 beim WAC in der Vorwoche vor, diese bewährten sich.

Hödl überzeugte
Hödl hatte bereits in der sechsten Minute die Führung auf dem Fuß. Den Abschluss des Flügelspielers entschärfte Filip Milojevic aber in höchster Not knapp vor der Linie. Die Altacher kamen mit Fortdauer der Begegnung besser ins Spiel, nach einer halben Stunde parierte Sturm-Tormann Matteo Bignetti einen gefährlichen Kopfball von Patrick Greil mit einem guten Reflex. Auf der Gegenseite köpfelte der Ex-Altacher Paul Koller zweimal knapp daneben (32., 42.).

Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Bei den Altachern schwanden aufgrund der Zwischenergebnisse in den anderen Stadien die Hoffnungen auf die Meistergruppe, die Vorarlberger drückten in einer ausgeglichenen Begegnung aber weiter auf die Führung. In der 36. Minute rettete Sturm-Abwehrchef Jeyland Mitchell doppelt, wenig später war Bignetti bei einem Schuss von Vesel Demaku zur Stelle (43.).

Zech-Ausschluss als Vorentscheidung
Nach dem Seitenwechsel traf Mitchell aus Abseitsposition zur vermeintlichen Führung (51.), der Treffer zählte korrekterweise nicht. Kurz darauf durften die „Blackies“ aber jubeln: Seedy Jatta setzte sich am linken Flügel gut durch und bediente Hödl im Zentrum ideal, der 19-Jährige traf flach ins linke Eck zu seinem zweiten Saisontor. Fast legten die Grazer direkt nach, ein Lupfer von Ryan Fosso verfehlte das Altach-Tor aber knapp (62.). In der Schlussphase musste Zech nach einer Notbremse vom Rasen (77.), womit die Begegnung entschieden war. Sturm drückte und erhöhte durch einen sehenswerten Distanzschuss von Beganovic (84.).


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